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3. Gemeindepilgertag 2017

„Du führst mich hinaus ins Weite“

unter diesem Motto lud der Pfarrgemeinderat St. Aegidius, Marbach, zum 3. Gemeindepilgertag ein. 35 Pilger trafen sich am Morgen an der Grotte in Fulda-Bronnzell. Im letzten Jahr wurde hier der Weg beendet und nun ging es weiter…

Zunächst erhielt jeder Pilger eine kleine Holzmuschel, einen Pilgerpass und sogleich auch den ersten Stempel. Nach dem Morgenimpuls und dem Pilgersegen starteten wir in den Tag. Der Himmel war bedeckt und die Frische des Morgens ließ uns zügig vorankommen. Gegen 9 Uhr trafen wir bereits in Eichenzell ein. Hier in der Pfarrkirche St. Peter und Paul gab uns Pfarrer Peter Ludwig Gedanken zum Schweigen mit auf den Weg. Doch bevor es soweit war, machten wir erst mal Pause und genossen die ersten Sonnenstrahlen. Pfarrer Guido Pasenow gab uns den nächsten Stempel für unseren Pilgerpass.

Wir verließen Eichenzell und gingen schweigend bis Welkers. So konnte sich jeder intensiv mit seinem Gehen und der Vielfältigkeit der Schöpfung auseinandersetzen. Die Sonne schien, es wehte ein wohltuender Wind und der Weg lud zum Nachdenken ein. Ja, auch Schweigen will gelernt sein. Sich ganz auf sich und das Gehen zu konzentrieren ist manchmal viel anstrengender, als ausgelassen zu reden.

In Welkers gab es den 3. Pilgerstempel. Dieser liegt öffentlich hier in der Kirche für Pilger aus. Die Strecke bislang war flach und einfach zu gehen. Jetzt sollte es hügeliger werden. Wir gingen Richtung Rothemann und machten an der Marienkapelle „Am Steinhauck“ wieder halt. Wir trafen pünktlich um 12 Uhr ein. Nach dem „Angelus-Gebet“ wurde erst mal ausgiebig Mittagspause gemacht. Bei eigener Rucksackverpflegung und interessanten Gesprächen konnten Beine und Füße sich erst einmal ausruhen.

Nach dem Impuls, in dem es um einen „modernen Menschen“ ging, der den Glauben an sich und das Gute verlor, pilgerten wir bergab nach Rothemann. Auch hier erhielten wir wieder einen schönen Stempel für den Pilgerpass. Durch Wald und Flur führte uns der Weg weiter in Richtung Büchenberg. Es ging bergab und bergauf, teils sehr schlammig. Der Regen der letzten Wochen hat deutliche Spuren hinterlassen.

Der Jakobsweg führte uns nach Büchenberg und hier in der St. Jakobus Kirche trafen wir auch wieder auf den Patron unserer Pilgerschaft, den heiligen Jakobus und bekamen einen weiteren Stempel für unseren Pilgerpass, eine Muschel – das heutige Wege- und Erkennungszeichen der Pilger. Pfarrer Ludwig gab uns hier einen Impuls zur Pilgermuschel. Früher nutzte man die Muschel als Teller oder Trinkschale. Sie verlor zwar im Laufe der Zeit diese Funktionen, gewann aber mehr und mehr an Bedeutung für Pilger.

Mit Sonne am Himmel und frohem Gemüt zog unsere Pilgergruppe weiter und schon wartete die nächste Überraschung am Wegesrand – Trinkpause mit gekühlten Getränken.

Weiter führte uns der Weg über Stock und Stein leicht bergauf nach Thalau. Hier an der Jakobuskirche bekamen wir nach rund 20 km unseren letzten Stempel für diesen Tag. Ein letzter Impuls, noch einmal Zeit zum Nachdenken.

Im Anschluss daran gab es Kaffee und Kuchen, Bockwurst und allerhand gekühlte Getränke. Wir ließen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Wir hatten ein gutes Miteinander und wunderbare Impulse von Pfarrer Ludwig, die uns sicher lange in Erinnerung bleiben werden.

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