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Die PilgerHÖHLe in aller Munde

7 Uhr - ausgeschlafen. Nach einer richtig guten Nacht und einem selfmade Frühstück ziehen wir gegen acht Uhr los. Es geht bergauf, was anderes haben wir auch nicht erwartet. Heute Morgen ist es recht frisch und so können wir bergauf uns wenigstens aufwärmen. Unterwegs treffen wir einen bekanntes Pilgergesicht und gehen ein Stück zusammen. Wir treffen noch auf eine Pilger aus dem Elsass mit dem wir einige Stunden zusammen gehen uns gute Gespräche haben.

Nach guten 3 Stunden machen wir im Weiler „Bord“ Pause und gönnen uns einen Kaffee. Eine knappe Stunde später erreichen wir St. Felix und finden einen tollen Rastplatz neben der Kirche. Hier im Schatten pausieren schon einige Pilger und wir treffen auf unseren Zimmergenossen von letzter Nacht wieder. Er ist voll ausgestattet mit Kocher und so… seine mobile Küche inspizieren wir neugierig. Wir sprechen englisch, verstehen uns richtig gut und sind viel am Lachen. Im Sonnenschein ziehen wir dann gemeinsam weiter. Auch heute ist der Weg abwechslungsreich und nicht zu schwer.

Nach Figeac geht es jedoch dann wieder richtig steil erst auf Wiesen- dann auf Teerwegen bergab. Da wird die Muskulatur gefordert, zumal wie schon knapp 25km in den Knochen haben. Dann erreichen wir die Stadt – laut lärmend fahren x Autos an uns vorbei, in der Stadt tummeln sich hunderte Touris.

Boah das ist uns echt zu viel. Wir gehen also nur in den Supermarkt und kaufen das Abendessen ein. Heute Abend in der Gite gibt es eine Küche, aber keine Möglichkeit zum Einkaufen. Also nehmen wir alles mit. So, die Rucksäcke sind randvoll und dreimal so schwer wie vorher. Wir pausieren noch gemütlich bei Radler und Sonnenschein. Dann geht’s weiter. Wir überqueren die Céle und fast verlaufen wir uns aus der Stadt heraus. Ist etwas blöd bzw. ungünstig beschildert.

Wir finden dann doch den richtigen Weg und na klar – steil bergauf! Wer hätte das gedacht. Trotzdem die 5km bergauf gehen wir gut und kommen nicht völlig erschöpft in „La Cassagnole“ an. Uns geht’s gut. Wir suchen uns ein Bettchen in der oberen Etage und treffen auf unsere zwei Franzosen von gestern Abend. Sie sind erstaunt, dass wir heute auch hier sind und so viele Kilometer gemacht haben.

Wir kochen am Abend für uns und quatschen mit den Pilgern. Wir erfahren dass die zwei Herren – Danielle und Joel ehemalige Bahner (SCNF) sind. Sie können kein Englisch, wir wenig Französisch und dennoch unterhalten wir uns den ganzen Abend wunderbar. So ist das mit den Pilgern – man versteht sich eben. Wir zeigen Bilder unserer Herberge, was sich im Nu rumspricht.

Und ohne es zu wollen, sind wir die Abendattraktion bei der Pilgerschar. Morgen wird es wieder warm und wir gehen bis Carjarc. Das wird uns sicher reichen und wir werden früh aufbrechen.

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