Zwischen Berg und tiefen Tal...

Das nächtlichen prasseln des Regens und das Gerenne der Pilger die ihre Sachen von der Leine holen, ein Alptraum. Auf einmal sind wir wach. Toll. Na gut, irgendwie schlafen wir nochmal ein und um sechs stehen wir dann doch auf. Heute morgen ist es recht frisch aber trocken. Dicke Wolken am Himmel beunruhigen trotzdem.

Der Weg zieht sich noch ewig aus der Stadt, die gefühlte 5 km lang ist. In Marsalaq gibt's eine offene Bar und einen super Guten und günstigen Kaffee. Richard ist auch da, Miguel schon fast wieder weg. Er ist der spanische Runner. Kurzer Plausch und weg ist er. :) wir genießen den Kaffee in Ruhe.

Die folgende Wegstrecke hat es in sich. Es geht lange uns recht steil bergauf. Und im gleichen Zug wieder nach unten. Das ganze wiederholt sich bis Sauvelade mehrfach. Betriebstemperatur erreicht würde ich sagen. In Sauvelade pausieren wir in der Bar. Dort warten schon 2 Franzosen und lächeln uns an. Oh, ihr kommt jetzt erst... Haha die waren noch im Schlafi als wir die Gite verließen. Ok, wir sind uns einig, daß sie das Taxi genommen haben müssen.

Egal, jeder geht seinen Weg wie er will. Aber fahren tun wir nicht. Entweder schaffen wir das ohne oder gar nicht. Und wir schaffen das!

Der Weg führt sich so fort. Hoch und runter und nicht zu knapp. Das meiste davon Teerstrasse. Die Füße glühen. Irgendwann geht es nicht mehr hoch, dafür aber steil Berg ab. Wir kommen an eine Quelle. Pause. So, von hier aus noch gut 1 Stunde. Die Sonne lacht in mitten der dicken Wolken. Wir erreichen Navarrenx. Zum Glück. Mehr wäre fast nicht gegangen. In der Bar melden wir uns an. Dann noch 100 m zur Gite. Geschafft. Das übliche Prozedere folgt. Duschen, einkaufen und Sightseeing. Waschen fällt aus. Die Maschinen sind voll und die Sonne fehlt.

Jetzt haben wir gut gegessen und lassen den Abend mit Radler ausklingen.

Für morgen gibt's noch keinen Plan. Mal sehen wo uns der heilige Jakobus hinschickt.

Am Freitag könnten wir Saint Jean und somit das Ende der Podiensis erreichen. Das ist momentan so unwirklich.

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