Geht nicht, gibts nicht!


Als wir um halb 6 rum wach werden, sind wir schon wieder die letzten in der Herberge. Verrückt! Aber so können wir ruhig und gemütlich wach werden, packen und viertel nach 7 ganz alleine in den Tag starten.

Frank nimmt erst mal den Rucksack. Entlastung für mich und ich kann mich einlaufen. 1,5 h später erreichen wir El Burgo Ranero. Pause mit Kaffee und Cola und leckerer Tortilla. Zudem haben wir trotz meiner Humpelei die Engländer eingeholt. Wie das geht versteh ich nicht.

Weiter gehts, 13 km bis Religos. Ich trage meinen Rucksack und nach und nach gehts besser. Irgendwann fängt der Schuh zwar das Drücken an, blende ich aber förmlich aus. Am Aeroport, besser kurz vorher eine Pause. Hier gibt's jede Menge toller schattiger Rastplätze. Ach herrliche Natur und das Wetter ist super. Etwas wolkig heute, aber zur Abwechslung mal richtig gut.

Die letzten km nach Reliegos ziehen sich. X-mal schlängeln sich die Kurven, ehe das erlösende Ortsschild kommt. Zuvor treffen wir noch das Dortmunder Pärchen, die erstaunt sind uns zu sehen. Tja so ist das eben..

In Reliegos dann eine weitere Cola-Pause. Beine ausruhen, Kippen kaufen und Wasser. Dann machen wir uns auf den Weg nach Mansilla de la Mulas. Gut 2 Stunden oder 6 km. Das nehmen wir in Angriff. Geht nicht, gibt es nicht. Und es geht auch, besser als gedacht.

14.15 Uhr erreichen wir den Ort, suchen nach einer schönen Herberge und checken ein. Trinken, duschen, waschen und Siesta. Wie üblich. Und mittlerweile auch schon Routine.

Wir machen noch eine kleine Sightseeing Tour. Der Ort ist schon etwas größer. Wir besuchen 2 Kirchen, die wunderschön und pompös sind. Inne halten und ausruhen, genießen und danken.

Jetzt haben wir gerade gegessen und trinken noch etwas. Für morgen steht Leon auf dem Plan. Es sind nur noch 18 km. Ob wir weiter gehen? Zeit haben wir ja noch. Mal sehen, entscheiden wir spontan...

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