Abenteuer Jakobsweg Pilgern durch Spaniens Meseta auf dem Camino Frances.

Wieder einmal haben es Sandra und Frank Höhl geschafft, ihr Publikum vom Jakobsweg zu begeistern. Vor gut zwei Wochen haben die beiden einen wie immer, wunderbaren Vortrag über ihre Erlebnisse auf dem Jakobsweg von Pamplona nach Astorga gehalten. Einige Jahre gehen Sandra und Frank jetzt schon den Jakobusweg gemeinsam. Gestartet, sind sie vor ihrer eigenen Haustüre und haben es schon so weit gebracht.

Auf ihrer vorletzten Pilgerreise bis nach Santiago de Compostela, haben beide viel zusammen erlebt. Von wunderschönen Wegen, anstrengenden Anstiegen und tollen Ausblicken hat man bei einem Pilgerwein, bzw. einem Pilgerbier und Tortilla viel erfahren und auch sehen können. Mit mittlerweile Ihrem klassisch-szenischen Einstieg, begann der Vortrag und sofort fühlte man sich als wäre man dabei gewesen.

Beide haben zusammen auf dem Weg viel gesehen, andere Pilger, schöne Städte, Stierkämpfe, aber vor allem Kirchen. Diese sind im katholischen Spanien nicht wegzudenken, denn sie dienen nicht nur für den Sonntagsgottesdienst, sondern dienen dem Pilger auch als „Kraftort“. In den teilweise wunderschönen und prunkvollen Kirchen kann man nicht nur sich hinsetzen und ausruhen, sondern man kann auch tief durchatmen und in sich gehen.

Sandra und Frank haben die Kirchen als Kraftorte genutzt, auch wenn man teilweise Eintritt bezahlen muss. Vor allem die Kirche in Santo Domingo war ein Highlight des Abends, denn dort soll das berühmte Hühnerwunder stattgefunden haben, welches heute noch mit lebenden Hühnern in der Kirche dargestellt ist.

Auf dem Weg geht man aber nicht nur in vielen Kirchen ein und aus, sondern auch in einigen Herbergen. Mal ist man in einer kleinen Herberge mit vielen Menschen oder in einer großen Herberge mit wenigen Menschen. Durch die szenische Darstellung, konnte man sich selber im Laufe des Vortrags vorstellen in welcher Art von Herberge man selber lieber ist. Die einen mögen das Gesellige, die anderen mögen eher das Ruhige und Gemütliche.

Am nächsten Morgen hat man die sichtliche Freude sehen können wenn es weiter ging, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Was will man denn auch in einer Stadt? Man will doch laufen. Laufen um sich selbst und zu seinem Glauben zu finden.

So, sah man weitere tolle Bilder des Weges und hörte den Geschichten zu. Am Ende des Vortrags konnte man eine kleine „Ausstellung“ mit den ganzen Pilgerausweisen, Büchern und wichtigen Utensilien bestaunen und es wurde auf den Pilgertag der Pfarrgemeinde hingewiesen.

Im Ganzen war dies ein sehr schöner und gelungener Abend, welchen viele der Zuhörer wieder einmal besuchen würden.

Valentin Rützel, Burgsinn

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