Schlaf wird völlig überbewertet....

1.30 Uhr klingelt der Wecker…Ja wirklich! Eine knappe Stunde später rollt „Taxi Leo“ vom heimischen Hof und bringt uns zum Zug nach Fulda. Dann ging es per ICE nach Frankfurt und ab in den Flieger nach Lissabon…

9 Uhr Ortszeit erreichen wir Lissabon. Wow, was für eine brennende Hitze uns erwartet - 26 Grad und strahlende Sonne. Und ich in langer Hose, na prima geht ja schon gut los.

Von da aus geht es mit dem Stadtbus in die City. So erhalten wir bereits einen kleinen Eindruck von dieser Metropole. Wahnsinn was hier los ist… Menschen soweit man blickt und Sonne am Himmel satt! Herrlich. Raus aus dem Bus und das Abenteuer Jakobsweg kann beginnen. Wir schlendern etwas durch die City und genießen die ersten Eindrücke. Dann steuern wir die Kathedrale an, hoch oben am Berg und schon das erste Mal geschwitzt.

Wir bekommen unseren ersten Stempel, der allerdings etwas karg ist (das ist meckern auf hohem Niveau!!!). Wir halten kurz inne mit einem Gebet und dann geht es wirklich los. Das erste Wegezeichen haben wir schnell gesehen. Gelber und blauer Pfeil…nix wie hinterher. Die ersten Kilometer sind so ne Art "Hinterhofidylle", naja Stadt eben. Aber das macht nichts, denn der Rio Tejo lässt sich immer mal blicken und uns staunen. Sicher das das nur ein Fluss ist? Wir kommen am großen Nonnenkloster „Madre de deus“ vorbei und gleich dahinter machen war erst mal Pause. Schatten, Tisch und Bank sind ausreichend, alles weitere haben wir ja dabei. Eine Pilgerin treffen wir auch kurz.

Wir kommen dann in den Park der Nationen, das ehemalige EXPO Gelände von 1998. Hier bietet sich uns eine beeindruckende Architektur, neben klar zahlreichen Bars und Restaurants. Schon echt toll, was es hier alles gibt. Einige Dinge sind richtig in die Jahre gekommen, andere werden gerade neu aufgebaut. Hier ist volles Leben! An einem Eisstand gönnen wir uns ein leckeres Eis, verdient bei 33 Grad in der Sonne!

Wir gehen noch ein Stück und beschließen dann am Ende des Parks doch hier zu bleiben. Der Schlaf fehlt einfach, die Hitze noch dazu. Macht ja keinen Sinn. So kann man den Weg nicht genießen. Also stapfen wir zur Jugendherberge und checken ein. Doppelzimmer! Bähm läuft! Nach kalter Dusche und kurzer Siesta, geht’s noch mal los. Wir trinken am Ufer des Rio Tejo ein, zwei Radler. Was für eine tolle Sicht…Schier unbegreiflich, das es nur ein Fluss ist. Wahnsinn! Dann finden wir einen richtig coolen Burgerladen und essen erst mal ordentlich.

Tag eins geht zu Ende, satt und zufrieden geht’s ins Bett.

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