Immer wieder diese Römer...

Tag 13 Nach Malaposta

Gestern sind wir echt spät ins Bett gekommen und heute morgen ging es berets um kurz nach 5 wieder raus. Um sechs sitzen wir gemütlich in der Küche und frühstücken, als Paolo und Seong rein kommen. Ich glaube sie waren etwas erstaunt, das wir schon frühstücken. Wir wollen aber eben früh los, wird ein langer Tag. Ein kleines Fotoshooting ehe wir gehen und dann hat uns der Camino wieder. 

Wir verlassen den Ort und laufen eine Weile an der Bahnschiene entlang. Wr kommen bald darauf nach Pinheiro de Bemposta. Wir laufen durch den alten tel der Stadt, der wirklich beeindruckend ist. Hier gibt es jede menge alter Stadthäuser und Stelen aus längt vergangenen Zeiten. Begauf und bergab und das mal richtig steil kommen wir nach Oliveira de Azemeis. Hier sind jede Menge Häuser reich verkachelt, diese Stadt oder deren Bewohner haben (oder eher hatten) wohl viel Geld. Wir rasten hier und trinken Cola und Kaffee. Heute steigt hier noch ein Event, an baut gerade den Zieleinlauf auf, zudem ist noch Flohmarkt. Wir schlendern langsam an den angebotenen Dingen vorbei. Da sind so manche Schätze unter ihnen. Auch hier finden wir wieder verschiedene Relikte aus der römischen Zeit. 

Steil bergab verlassen wir den Ort und treffen auf einen französischen Pilger. Wir grüßen und gehen weiter. Die Sonne brennt auch schon so langsam wieder. Wir haben auch heute wieder Industriegebiet und Asphalt als Wegbegleiter. Natur gibt es nur selten noch. Schdae, aber wir nähern uns ja auch Porto. Wir gehen über eine mitteralterliche Brücke an dessen Ende ein Horrero steht. Die kennen wir eigentlich nur aus Spanien, das heute ist der erste den wir hier sehen. Wir folgen schnurr straks den gelben Pfeilen, davon gibt es genug. Bergauf erreichen wir nach gut 10 km Sao Joäo da Madeira. Auch wieder eine große Stadt und wir laufen eine gefühlte Ewigkeit um nur annähernd ins Zentrum zu gelangen. Es ist laut und die vielen Autos, dazu die unübersichtlichkeit, mann muss einfach so sehr aufpassen, nicht falsch zu gehen. Wir finden eine Bar und stärken uns mit Cola, Toast und Schatten. Es ist gerade mal 11 Uhr, wir haben schon gut 20km gelaufen, ein bischen geht da aber heute noch. In der Stadt wollen wir sowieso nicht bleiben. 

Wir gehen also weiter kommen durch kleine Dörchen und dann paralell zur N1 nach Malaposta. Hier kehren wir ins Restaurant ein, trinken eine Cola. Und dann überlegen, was wir machen. Gut 26 km haben wir jetzt. Und die einzige Übernachtung hier ist ein 4-Sterne-Hotel. Es gäbe evtl. Noch 4 km weiter eine Übernachtung bei der Feuerwehr. Das ist uns aber irgendwie zu komisch….. Wir überlegen und dann buchen wir ein Hotelzimmer – sichere Sache und nur 500m weit weg. Wir trinken noch ein Bierchen und dann gehen wir zum Hotel. Einchecken und wohlfühlen. Herrlich…Morgen gehts nach Porto!    

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